Dies und das...

 

  

 Woran du alles denken kannst
"Denk an links, denk an rechts,

denk an unten, denk an oben.

Woran du alles denken kannst,

wenn du's nur tust erproben!"

Dr. Seuss

 

 

Raum geben
"Anderen, und dir selbst - Raum zu geben 

ist lebensnotwendig. Ohne dies kann die Liebe nicht

                                   erblühen".                 Eckhart Tolle

 

 

Das Unbekannte

Niemand muss das Unbekannte fürchten, weil jeder Mensch das erreichen kann, was er will und was er braucht.         Paulo Cohelho, Der Alchimist

 

 

Ohne Risiko

Träume sind sehr bequem, sofern wir nicht gezwungen sind, sie in die Tat umzusetzen. So gehen wir keine Risiken ein, vermeiden Frustrationen, schwierige Momente, und wenn wir alt sind, können wir den anderen die Schuld in die Schuhe schieben - vorzugsweise unseren Eltern, unseren Ehemännern oder unseren Ehefrauen oder unseren Kindern - dafür, dass wir unsere Träume nicht wahr gemacht haben.     Paulo Cohelho, 11 Minuten

 

 

Pflichten?

Ein Mensch sagt - und ist stolz darauf -

Er gehe in seinen Pflichten auf.

Bald aber, nicht mehr ganz so munter,

Geht er in seinen Pflichten unter.                   Bernhard Sill

 

 

Sich anvertrauen und helfen lassen

Ich hole mich aus aller Zerstreutheit zusammen

und vertraue mich dir an.

Ich lege mich in dich hinein

wie in eine grosse Hand.                      Jörg Zink

 

Tipping

Die Tipping-Methode basiert auf der Annahme, dass alles, was in unserem Leben geschieht, einen tieferen Sinn hat und dem Wachstum unserer Seele dient. Diese Vorstellung ist für Menschen, die einen grossen Schmerz erlebt haben (und der möglicherweise noch akut ist) eine grosse Herausforderung, Diejenigen, die so viel Mut und Kraft aufbringen, diesen Gedanken auch nur als Möglichkeit zuzulassen, erleben mit der Tipping-Methode eine befreiende Veränderung.

Arbeitsblatt Tipping http://www.tipping-methode.de/downloads/tipping-methode-arbeitsblatt.pdf

 

 

ausfliegen
Ein kleiner Vogel, der fliegen lernt, muss das Nest verlassen, sonst kann er das Fliegen nicht lernen. Und wir selber sind wie ein kleiner Vogel, der die Flügel ausdehnen und das Nest verlassen kann. Nur, das Fliegen wird erst dann zu einem Flug, wenn wir die Sehnsucht in uns spüren, eine neue Erfahrung zu machen, daraus zu lernen, dadurch zu wachsen.

Sind wir nicht bereit, dieses Risiko des Fluges auf uns zu nehmen, uns in diese Bewegung zu begeben, dann stagnieren wir. Und nicht nur das, unser Leben wird schwierig, wir werden Gefangene unserer eigenen Ängste...

Unser wirkliches Wesen, das wir sind, ist wie der Vogel, der in den weiten Himmel ohne Grenzen hinausfliegt. Unbeschwert. Nicht an die Materie und die Erde gebunden. In uns steckt dieser Vogel, diese Grenzenlosigkeit, diese Zeitlosigkeit. Wenn wir bereit sind, das anzunehmen, fühlen wir auf einmal auch eine Geborgenheit. Eine Geborgenheit, die nicht an Materielles oder an unsere Umgebung, an andere Personen gebunden ist. Wir verlieren uns nicht mehr in unserer Umwelt. Wir verlieren unsere Identität nicht in anderer Leute Vorstellungen und sind nicht abhängig von deren Meinung über uns. Wir müssen niemandem gefallen, um geliebt zu werden. Wir suchen unsere Sicherheit und unsere Geborgenheit weder im Materiellen noch in anderen Menschen oder in deren Zuneigung. Das ist alles für uns nicht mehr das Wesentliche. Das Wesentliche nämlich ist das Wesen in uns selber.
Sequenzen aus "Die Bereicherung des Lebens"
Pamela Sommer-Dickson, Heilerin

 

Was die anderen denken 

könnten, ist gleichgültig; sie denken sich ohnehin, was sie wollen.

Paulo Coelho, Sei wie ein Fluss, der still die Nacht durchströmt

 

 

Einfach weiter machen

Das Schwierigste an jeder scheinbar unmöglichen Aufgabe ist, nicht zu wissen, was dabei heraus kommen wird. Wir möchten, bevor wir eine Anstrengung unternehmen, wissen, was uns das einbringen wird. Dahinter steht der Gedanke, dass unsere Mühe verschwendet ist, wenn das Ergebnis nicht günstig ausfällt. Wenn wir also vor einer unmöglich erscheinenden Aufgabe stehen, wird ein eingebautes Programm aktiviert, das bewirkt, dass wir weniger geben, als wir normalerweise geben würden. Die Tendenz, uns nicht gross anzustrengen, führt dann dazu, dass die Aufgabe nicht erfüllt wird. Diese sich selbst erfüllende Prophezeiung untergräbt auf bemerkenswert wirksame Weise unsere Fähigkeit, uns einer Sache beharrlich zu widmen. Doch wie entwickeln wir Beharrlichkeit? Die Antwort besteht aus drei kleinen Worten: "Mach einfach weiter".

Weitermachen, auch wenn alles ungewiss ist, löst eine innere Stärke aus, die darauf beruht, dass wir von nichts abhängig sind und nicht wissen, wie die Dinge sich entwickeln werden. Damit nähren wir das Vertrauen, mit jeder Situation, der wir begegnen, umgehen zu können. Wenn wir uns völlig auf die Aufgabe einlassen, entwickeln wir eine Art Verbindlichkeit, die uns mühelos Entscheidungen treffen und handeln lässt. 

Linda Mioky Lehrhaupt, Stille in Bewegung

 

 

Verlangen

"Verlange nach etwas und du wirst es bekommen.

Gib das Verlangen nach etwas auf

und es wird dir von selbst hinterherlaufen".        Swami Sivanada

 

 

Entscheidungen

Man musste Risiken eingehen, sich für bestimmte Wege entscheiden und andere aufgeben. [...] Das Schlimmste war, zu wählen und sich den Rest des Lebens zu fragen, ob man richtig gewählt hatte. Kein Mensch kann eine Wahl treffen, ohne dabei Angst zu haben.               Paulo Coelho, Brida

 

 

Beginne es

Solange Verbindlichkeit fehlt, herrschen Zaudern und Unschlüssigkeit.

Die Möglichkeit des Rückzugs. Immer wieder Erfolglosigkeit.

Alle ersten (und schöpferischen) Schritte betreffend gibt es eine elementare Wahrheit, deren Unkenntnis zahllose Ideen und glanzvolle Pläne zu töten vermag: 

Dass in dem Moment, in dem der Mensch sich verbindlich einlässt,

auch das Göttliche sich bewegt.

Alle möglichen Dinge geschehen, dem Menschen hilfreich beizustehen, die niemals sonst geschehen wären.

Ein ganzer Strom von Ereignissen entspringt der Entscheidung und bringt zu unseren Gunsten unvorhersehbare Zwischenfälle, Begegnungen und materielle Hilfe aller Art hervor, von denen kein Mensch je geträumt hätte, dass sie seinen Weg kreuzen würden.

Was immer du tun kannst oder zu tun träumst, beginne es.

In Kühnheit liegen Genialität, Macht und Zauberkraft. Beginne jetzt.

Indem wir uns einlassen, machen wir uns selbst das Geschenk einer Chance. 

Johann Wolfgang von Goethe

 

Stufen
Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe

blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern

es muss das Herz bei jedem Lebensrufe

bereit zum Abschied sein und Neubeginne

um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

in andre, neue Bindungen zu geben

und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

der uns beschützt und der uns hilft zu leben

wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten

an keinem wie an einer Heimat hängen

der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen

er will Stuf' um Stuf' uns heben, weiten

kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen

nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise

mag lähmender Gewöhnung sich entraffen

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

uns neuen Räumen jung entgegen senden

des Lebens Ruf an uns wird niemals enden

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde.

Hermann Hesse, das Stufengedicht

 

 

Der Weg zu sich selber

Nichts auf der Welt ist dem Menschen mehr zuwider, als den Weg zu gehen, der ihn zu sich selber führt.           Hermann Hesse, Demian

 

Perspektivenwechsel

Lieber Tim

Gestern war ich im Gottesdienst und hörte eine sehr schöne Predigt. Anschliessend entdeckte ich einen Sticker mit der Aufschrift "Hupe, wenn du Jesus liebst". Den habe ich mir gleich an die Stossstange geklebt. Dann fuhr ich los und kam zu einer Ampel. Ich war noch ganz mit der Predigt beschäftigt und bemerkte nicht, dass die Ampel auf grün gesprungen war. Was denkst du, was ich für eine Freude hatte, als hinter mir ganz viele hupten. So viele Menschen liebten also Jesus. Ich war ganz entzückt und hupte zurück. Da war ein Mann in einem Auto, der zeigte mir seinen dritten Finger. Ich fragte meinen Enkel, der bei mir im Auto war, was das wohl zu bedeuten habe, und der meinte, dass sei ein hawaiianischer Segensgruss. Du kannst dir denken, lieber Tim, was ich da für eine Freude empfand, dass ich erst den Sticker und dann noch diesen Gruss entdeckt habe. Ich grüsste den Mann also auf die gleiche Weise freundlich zurück. Dann fuhr ich los. Leider konnte hinter mir nur noch einer über die Kreuzung fahren, denn ich hatte mich so gefreut, noch länger mit diesen Menschen, die alle Jesus lieben, zusammen zu sein.             Luisa Redemann

 

 

Neuanfang

Tu den Schritt und wirf einmal alles weg, so wirst du plötzlich die Welt wieder mit hundert schönen Dingen auf dich warten sehen.        Hermann Hesse

 

Die ganze Kunst war: sich fallen lassen [...] Hatte man das einmal getan, hatte man einmal sich dahin gegeben, sich anheimgestellt, sich ergeben, hatte man einmal auf alle Stützen und jeden festen Boden unter sich verzichtet, hörte man ganz und gar nur noch auf den Führer im eigenen Herzen, dann war alles gewonnen, dann war alles gut, keine Angst mehr, keine Gefahr mehr. 

Hermann Hesse, Klein und Wagner

 

 

Zwingen die Sterne wirklich nicht?

Die Sterne zwingen nicht, sagt man. Zwingen sie wirklich nicht? Wer sonst hat mich gezwungen, all das zu tun, all das zu leiden, woraus mein rastloses und phantastisches Leben bestand? Wer sonst hat mich gezwungen, Glück zu suchen und es wieder in Scherben zu schlagen, zu heiraten, Ruhm zu suchen und ihn wieder wegzuwerfen, heftig auf Menschen zu wirken, die mir doch gleichgültig sind, Askese zu üben um dann wieder Lust und Betäubung zu suchen, Angst zu leiden, mich zu zerstören, mir selber wie einem verzweifelten Spieler zuzusehen? Es sind die Sterne, es ist vorgezeichnetes Schicksal, aber von wem gestellt, von wem gewählt, von wem vorgezeichnet? Von mir, von mir selbst allein, von dem Verborgenen in mir, das alles weiss, der zu allem Ja sagt..

Hermann Hesse, Tagebuch eines Entgleisten

 

 

 

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